Über mich

Ich schreibe einfach gern.
Das war mit Mitte Zwanzig der Antrieb, mich dem Journalismus zuzuwenden, und das ist über die Zeit immer tiefer gewachsen. Inzwischen als Journalist und Texter, aber auch als Reportagefotograf und Sparringspartner für Sprache, KI und Konzepte. Freiberuflich verwurzelt in Ostwestfalen-Lippe. Mein Maßstab: dass jemand beim Lesen innerlich mitgeht.
Das Einmaleins des Journalismus habe ich in der Lokal- und Regionalpresse gelernt. Später kamen Reifen- und Energiebranche dazu. Dann wurde die Küchenbranche zu meinem Hauptfeld. Heute bin ich Chefredakteur des Fachmagazins KÜCHENPLANER, in Print, online und in den sozialen Medien. Ich entwickle Themen, gewichte sie, ordne sie ein, dann schreibe ich. Reportagen und Editorials gehören dazu, Onlinenews und Personalien.
Aus diesem Hauptjob haben sich weitere Felder entwickelt: Pressearbeit für Hersteller und Unternehmen, Texte für Auftraggeber, die gute Sprache brauchen, und Reportagefotografie als eigene Auftragslinie.
Die Fotografie ist für mich die zweite Stimme neben dem Text. Beide leben vom Hinsehen.
Neben dem Journalismus gibt es einen anderen Strang. Ausbildungen in Coaching, MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction = zertifiziertes Trainingsprogramm für den achtsamkeitsbasierten Umgang mit Stress) und Heilpraktiker Psychotherapie. Zwei Bücher über Depression und mentale Gesundheit sind im Arbor-Verlag erschienen. Was diese Themen mit Küchenjournalismus zu tun hat? Auf den ersten Blick wenig. Aus der laufenden Berichterstattung hält sich dieser Hintergrund deshalb heraus. Zwischen den Zeilen bleibt er jedoch spürbar. Das ist gewollt.
Schreiben und KI
KI nutze ich, wo sie hilft. Ich schalte sie ab, wo sie Stil und Authentizität kostet. Bei Ideensuche, Zusammenfassen, Strukturieren und Lektorieren kann die Maschine viel. Wahrscheinlich bei tausend weiteren Aufgaben. Auch für die kreative Textgestaltung ist sie ein hilfreicher Zuarbeiter und eine verlässliche Prüfinstanz. Für die Hauptarbeit taugt sie jedoch wenig, egal wie ausgefeilt der Prompt ist. Denn was sie produziert, ist auf eine eigentümliche Weise zu perfekt. Nach dem immer gleichen Strickmuster generiert. Formal vorbildlich, keine Frage, aber ohne Takt, Rhythmus und überraschende Wendungen. Der inflationär bemühte Gedankenstrich macht es nicht besser.
Das Alphabet hat 26 Buchstaben. Ziemlich übersichtlich, scheint es. Was sich damit alles anstellen lässt, ist enorm. Im Hilfreichen wie im Bedenklichen. Deshalb gibt es hier KI im Workflow, aber keine unbegleiteten KI-Texte. Die KI bleibt Werkzeug. Die Kapitänsbinde bekommt sie nicht.